Bedeutung der Pferdenamen

Wir sind bemüht, unseren selbstgezogenen Pferden möglichst einfallsreiche Namen zu geben, die einen Bezug zur isländischen Mythologie haben. Dabei achten wir darauf, nach Namen zu suchen, die nicht zu häufig vorkommen und somit einen gewissen Wiedererkennungswert haben! (Quelle: Wikipedia)

 

Berserkur

Die Berserker waren ekstatisch schreiende Krieger in Bärenfellen. Sie kämpften prinzipiell in der ersten Reihe jeder Schlachtordnung ohne Rücksicht auf Verluste.

Die Tierkrieger traten oft in geschlossenen Gruppen auf. Die Sagas berichten übereinstimmend, dass die Berserker am Bug des Schiffes, also dem gefährlichsten Platz beim Kampf, aufgestellt gewesen seien. Sie galten als königliche Elitetruppe. Ihre Zahl wird in der Regel mit zwölf angegeben. Aber es ist falsch, die Berserker als „Elitekrieger” zu bezeichnen. Vielmehr sind Berserker Menschen mit besonderen Eigenschaften, die in den Quellen mal als Elitekrieger, mal als gefährliche Verbrecher auftreten. Sie kommen in vornehmsten Geschlechtern vor, sind aber auch familienlose Waldmenschen.

 

Bergelmir

Bergelmir ist ein Riese in der nordischen Mythologie. Er wurde noch in der Vorzeit, bevor die Welt geschaffen wurde, gezeugt. Er gilt als weise. Nach der Edda überlebten Bergelmir und seine Frau als einzige der Vorzeitriesen die Sintflut, die durch das ausströmende Blut des Riesens Ymir hervorgerufen wurde, den die Götter töteten, um aus seinem Körper die Welt zu erbauen. Dadurch wurde Bergelmir zum Stammvater der Reifriesen.

 

Bótólfur

Alter nordischer Männername. Name eines Wolfes in der Mythologie.

 

Einherji

Einherjer bezeichnet in der nordischen Mythologie die gefallenen Krieger, die von den Walküren vom Schlachtfeld zum Heervater Oðin nach Walhall geführt werden und dort in einem Kriegerparadies sorgenfrei leben. Tagsüber kämpfen sie gegeneinander in Übungen, bei denen sie bis zum Tod gegeneinander kämpfen, bis nur noch ein einziger Krieger steht. Dann erwecken die Walküren die Gefallenen mit einem Kuss wieder zum Leben. Abends zechen sie gemeinsam in froher Runde.

Frostrós

Frostrós ist das isländische Wort für Eisblume.

 

Geirahöð, Göndul und Hjörthrimul

Göndul, Geirahöð und Hjörthrimul sind Walküren. Walküren sind in der nordischen Mythologie weibliche Geisterwesen aus dem Gefolge des Göttervaters Oðin. Sie wählen auf dem Schlachtfeld ehrenvoll Gefallene aus, um sie nach Walhall führen.

 

Helblindi

Helblindi (altnordisch für "Blinder des Totenreichs) ist ein Jötunn (Riese). Er ist der Bruder von Loki und Byleistr und der Sohn des Riesen Farbauti und der Laufey.

 

Himinglæva

Himinglæva ist eine der neun Ägirstöchter. Sie stellen Personifikationen der Meereswogen dar und haben gemeinsam am „Rand der Erde“ den Heimdall geboren. Himinglæva bedeutet "die, durch die man den Himmel klar sehen kann" (Bezug zur Durchsichtigkeit des Wassers).

 

Hyrrokkin

Hyrrokkin ist eine Riesin mit enormen Kräften. Als Reittier dient ihr ein mit einer Schlange gezäumter Wolf. In der Edda wird beschrieben, wie sie das Schiff mit dem Leichnam Balders ins Wasser stößt.

Járnsaxa

Járnsaxa (altnordisch „Eisenmesser”) ist  ein Riesinnenname, der nicht klar zugeordnet werden kann. Nach einer Überlieferung ist Járnsaxa eine der neun Ägirstöchter der Meeresgöttin Rán, die zusammen mit ihren Schwestern Heimdall gebar. Nach anderer Überlieferung  war Járnsaxa ein anderer Name für Sif, die Frau Þórs. Járnsaxa gebar Þór die Söhne Magni und Modi. Magni war Þórs Lieblingssohn.

 

Jötunn

Jötunn ist eine Bezeichnung für Riesen in der altnordischen MythologieDie Jötunen wohnen in Jötunheim, das jenseits der von Menschen bewohnten Erde liegt. Der Herr dieses Reiches, das mit dem Totenreich zusammenfällt, ist Utgardloki.

Sie sind die Nachkommen des Urriesen Ymir und lebten bereits vor der Geburt der Götter.

 

Naglfari

Abgeleitet von Naglfar (altnordisch für "Totenschiff", "Nagelschiff") ist in der nordischen Mythologie das Totenschiff. Naglfar wird vor allem im Zusammenhang mit dem Weltuntergang Ragnarök erwähnt. Es führt dann die Feinde der Götter zur letzten großen Schlacht heran.

Naglfar wird aus den unbeschnittenen Nägeln der Toten gezimmert. Daher kommt der alte Brauch, den Toten die Nägel zu schneiden, um so die Fertigstellung des Schiffs und damit indirekt Ragnarök selbst hinauszuzögern.

 

Muspell

Muspell ist in der nordischen Mythologie das durch einen Riesen personifizierte Feuer. Der Riese herrscht über Muspellsheim und tritt in der Zeit der Ragnarök als Feind der Götter und ihrer Schöpfung auf.

Seine Söhne kämpfen in dieser Zeit auf dem Totenschiff Naglfar. Außerdem zerstören sie die Himmelsstraße, als sie darüber reiten. Sie ziehen mit Muspell gegen die Götter in die alles entscheidende Schlacht. Dabei entfacht der Feuerriese den Weltenbrand.

 

Reginleif

Reginleif ist eine der 13 Walküre (siehe Valhöll).

Skeggjöld

Skeggjöld ist eine der 13 Walküren, die in Walhall Bier ausschenken.

 

Skírnismál

Das Lied von Skírnismál  ist ein Götterlied der Edda. Der Dichter berichtet in diesem Lied von einer außergewöhnlichen Brautwerbung, während der ein Diener Freyrs, eben Skírnismál, für diesen um die Riesentochter  Gerðr freit, deren Einwilligung aber letztlich nur durch magischen Zwang erreichen kann. Nachdem Gerðr die Geschenke Freyrs, elf goldene Äpfel und den Ring Draupnir abgelehnt hat, greift Skírnir zu seinem letzten Mittel und droht der Riesin mit Runen, die er ritzen will, um sie in Schande und Irrsinn zu stoßen.

Tanngrisnir

Tanngrisnir (Zähneknirscher) ist einer der beiden Ziegenböcke, die Þórs Wagen ziehen.

Der Name bedeuten übersetzt: "Mit den Zähnen knirschend, Zahnknirscher".  Der Name wird dahin gedeutet, dass die Böcke lautmalend das Geräusch des in Zacken niederfahrenden Blitzes nachahmen, analog zu dem lautmalenden Geräusch durch den fahrenden Wagen Thors als der Donner.

Útgarðaloki

Útgarðaloki ist ein Riese. Sein Name ist eine Verbindung der Begriffe Utgarð und Loki, woraus sich Sitz und Charakter bereits offenbaren. Er herrscht auf der Burg Utgarð und agiert ebenso listenreich, wie der Loki der Asen. 

 

Valhöll

Walhall (altnordisch Valhöll "Wohnung der Gefallenen") ist in der nordischen Mythologie der Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Kämpfer, die sich als tapfer erwiesen haben.

 

Yggdrasill

Yggdrasill ist in der nordischen Mythologie der Name einer Esche, die als Weltenbaum den gesamten Kosmos verkörpert. Nachdem die Götter den Ur-Riesen Ymir getötet haben, erschaffen sie aus seinem Leichnam alle existierenden Dinge. Die Weltenesche Yggdrasill ist der erste Baum, der wächst. Er ist der größte und schönste Baum der Welt. Seine Äste breiten sich über alle neun Welten aus und erstrecken sich über den Himmel.

Unter den Zweigen des Baums halten die Götter Gericht. Am Fuße Yggdrasills liegt auch der Urdbrunnen, an dem die drei Nornen Urður (das Gewordene), Verðandi (das Werdende) und Skuld (was da kommen soll) ihren Sitz haben, die das Schicksal der Menschen bestimmen. Wenn Yggdrasill zu beben oder zu welken beginnt, naht das Weltenende.

 


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